Gebrauchs- und Schutzhundeverein Bad Kissingen Stadt und Land e.V.
est. 1951
 

Fährtentraining

...oder auch Nasenarbeit genannt, fördert die natürliche Veranlagung des Hundes, Beute (Gegenstände) zu suchen und zu verweisen oder aufzunehmen.

"Die Fährte ist keine Spur, die man sehen kann."

Die IFH (internationale Fährtenhundprüfung) ist eine Sportfährte in verschiedenen Schwierigkeitsgraden (IFH-V, IFH1, IFH2). Im Gegensatz zur "Jagd- oder Schweißfährte" (Schweiß = Tierblut in der Jägersprache), wird hier der Hund darauf trainiert der "Bodenverletzung" (= Spur einer Person auf natürlichem Untergrund) zu folgen und
darauf abgelegte Gegenstände (2x10x1 cm aus verschiedenen Materialien wie Holz, Textil, Leder,
Kunststoff, etc.) anzuzeigen. Die Anzahl der Gegenstände variiert je Prüfungsstufe von 3 bis 7 Gegenständen.


Kein Hund weiß, wie die Fährte verläuft, da sie für den Hund und auch dessen Führer in der Regel unsichtbar ist, d. h. Hund und sein Hundeführer kennen nur den Anfang der Fährte, der mit einer Tafel gekennzeichnet ist.
Bei der IFH 1 wird die Fährte von einer Fremdperson gelegt. Sie muss mind. 1.200 Normalschritte Länge
aufweisen und die Liegezeit vor Ausarbeitung muss 120 Minuten betragen. Es wird 30 Min vor
Ausarbeitung durch eine weitere fremde Person eine sogenannte "Verleitungsfährte" quer über einenTeil der Fährte (2 Schenkel) gelegt.



Der Hundeführer geht im Abstand von 10m hinter dem Hund nach (entweder mit 10m Fährtenleine
oder frei). Der Hund muss überzeugend der Fährte folgen und die Gegenstände überzeugend und
sicher verweisen.